Ratsinformationssystem der Stadt Trier

Vorlage - 401/2014  

 
 
Betreff: Aktionsplan Essbare Stadt Trier
Status:öffentlichVorlage-Art:StA öffentlich
Berichterstatter:Oberbürgermeister Jensen
Federführend:Büro Oberbürgermeister Bearbeiter/-in: Loosen-Bach, Toni
Beratungsfolge:
Stadtvorstand Vorberatung
Steuerungsausschuss Entscheidung
06.11.2014 
Öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Steuerungsausschusses ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
2014--08-19_Aktionsplan essbare Stadt(neu4)  
Workshop Urbanes Gärtnern-29_4-Tabelle (neu)  
2014-07-22_mögliche Events-Veranstaltungen (neu)  

Bereits im Bürgerhaushalt für 2013/14 wurde die Verwaltung mit dem Vorschlag „Public Gardening /Urban Gardening“ aufgefordert, die Rahmenbedingungen für eine stärkere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung und Nutzung der öffentlichen Gnflächen zu verbessern. Der Stadtrat hatte diesem Vorschlag zugestimmt und die Verwaltung aufgefordert, Vorschläge für die Umsetzung zu unterbreiten.

Zur Umsetzung des Vorschlages wurden verschiedene Maßnahmen in die Wege geleitet. So fand auf Einladung von Oberbürgermeister Klaus Jensen und mit Unterstützung der Lokalen Agenda 21 im Juni 2013 eine Exkursion nach Andernach statt, an der sich relevante Akteure aus zivilgesellschaftlichen Gruppen, Verwaltungsmitarbeitende sowie Stadtratsmitglieder über das Projekt „Essbare Stadt“ informierten.

Andernach wurde für das Projekt „Essbare Stadt Andernach“ bereits mehrfach ausgezeichnet und gilt als Vorreiterin für urbanes Gärtnern in Deutschland.

Zur besseren Kooperation der Trierer Träger und ihrer Projekte und um sich darüber auszutauschen, wie sich die Andernacher Ideen auf Trier übertragen lassen, wurde im Anschluss an die Exkursion die Arbeitsgruppe „Urbanes Gärtnern“ gegründet, die im Rathaus koordiniert wird. Beteiligt sind bisher Transition Trier, der BUND, die Gartenfreunde Mariahof, die Initiative Pro Pfalzel, die Lokale Agenda 21, die Bürgerservice gGmbh, einzelne Stadtratsmitglieder und Vertreter städtischer Ämter. Die Gruppe ist für weitere Mitglieder offen. Sie trifft sich zwei bis dreimal im Jahr.

Im Februar 2014 wurde ein Antrag der Linksfraktion zur Erstellung eines Aktionsplanes zur Förderung eines öffentlichen Lebensmittelanbaus in Trier unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger (Drucksache 76/2014) vom Stadtrat zur weiteren Beratung an den Steuerungsausschuss verwiesen. Bei der Forderung zur Einberufung eines Runden Tisches zur Planung und Koordinierung des Aktionsplanes wurde auf die bereits bestehende AG „Urbanes Gärtnern“ verwiesen.

Die AG „Urbanes Gärtnern“ erklärte sich bereit, die entsprechenden inhaltlichen Vorbereitungen für den Aktionsplan „Essbare Stadt“ zu übernehmen. Dazu fanden bislang zwei Workshops in den Räumen des Grünflächenamts statt, die von der Lokalen Agenda 21 moderiert wurden. Die Ergebnisse mit Vorschlägen der AG Urbanes Gärtnern r einen Aktionsplan essbare Stadt Trier, sind in der Anlage beigefügt.

 


  1. Der Steuerungsausschuss nimmt die Vorschläge für einen Aktionsplan „Essbare Stadt Trier“ der AG „Urbanes Gärtnern“ zur Kenntnis.
  2. Der Steuerungsausschuss unterstützt
  • die AG Urbanes Gärtnern bei der Bewertung und Umsetzung einzelner, im Aktionsplan vorgeschlagener, Projekte. Eine Umsetzung der vorgeschlagenen Projekte kann aber nur erfolgen, sofern eine externe Finanzierung sichergestellt werden kann.
  • die Weiterentwicklung des essbaren Rathausumfeldes und beauftragt das Grünflächenamt, entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.
  • die weitere Koordination der AG Urbanes Gärtnern durch die Stabsstelle für Bürgerbeteiligung
  1. Die AG Urbanes Gärtnern wird dem Steuerungsausschuss einmal jährlich Bericht erstatten.

Finanzielle Auswirkungen:

 

Die Umsetzung weiterer Aktionen und neuer Projekte durch die AG Urbanes Gärtnern erfolgt stets in dem Umfang, wie für notwendige Sachkosten Drittmittel akquiriert und so eine externe Finanzierung sichergestellt werden kann.

Die Koordination und Mitarbeit in der AG Urbanes Gärtnern erfolgt durch Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter der Stabstelle für Bürgerbeteiligung und des Grünflächenamtes im Rahmen ihrer laufenden Tätigkeiten.

Die mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbundene Pflege der Gemüsebeete am Rathaus erfolgt durch das Grünflächenamt im Rahmen der Unterhaltung der städtischen Grünflächen mit der zur Verfügung stehenden Personalressource.


Anlage 1: Vorschläge für einen Aktionsplan essbare Stadt Trier der AG Urbanes Gärtnern

Anlage 2. Tabelle 1: Vorschläge zur Umgestaltung verschiedener Flächen in der Stadt Trier aus den beiden Workshops vom April und Juli 2014

Anlage 2. Tabelle 2: Vorschläge r mögliche Events und Veranstaltungen im Rahmen der Essbaren Stadt aus den beiden Workshops vom April und Juli 2014

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 (wie Dokument) 2014--08-19_Aktionsplan essbare Stadt(neu4) (26 KB)      
Anlage 2 2 (wie Dokument) Workshop Urbanes Gärtnern-29_4-Tabelle (neu) (15 KB)      
Anlage 3 3 (wie Dokument) 2014-07-22_mögliche Events-Veranstaltungen (neu) (16 KB)